IHHT Intermittierende
Hypoxie-Hyperoxie-Therapie

ERHÖHUNG DER ZELLENERGIE DURCH ZELLTRAINING

Als IHHT bezeichnet man ein Zelltraining, das die Anzahl aktiver und leistungsfähiger Mitochondrien in den Zellen erhöht. Die IHHT führt nicht nur zu einer Erhöhung der Zellenergie, sie verbessert auch die Stressresistenz und die Regenerationsfähigkeit des Organismus und stimuliert das Immunsystem.

Sauerstoff ist Leben

Sauerstoff ist bei der Energiegewinnung die Grundvoraussetzung für die sog. Zellatmung. Steht der Zelle genügend Sauerstoff zur Verfügung, kann sie aus Zucker im Vergleich zur einfachen Gärung 19mal mehr ATP (Energie) produzieren. Auf diese hohe Zellenergie können wir nicht verzichten. Sie ist nicht nur für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit wichtig, sie ist auch essentiell für alle Stoffwechselprozesse, für die Zellregeneneration und somit für die Gesunderhaltung und Heilung.

Sauerstoffmangel in der Zelle ist somit eine der wichtigsten Ursachen chronischer Erkrankungen, vom Erschöpfungssyndrom bis hin zum Krebs. Die Wirkung der IHHT ist vergleichbar mit Höhentraining in großer Höhe (bis zu 6.500 Meter), durch Wechsel zwischen Hypoxie und Hyperoxie ist sie sogar noch deutlich effizenter als echtes Höhentraining.

Ein Fitness-Studio für die Zellen

Sie liegen oder sitzen ganz entspannt auf einer Liege oder in einem Massagesessel, während Sie über eine Atemmaske Sauerstoff in verschieden Konzentrationen einatmen, ohne Anstrengung und Atemnot.

Dieser Wechsel aus niedrigerem und höherem Sauerstoffgehalt (Hypoxie bzw. Hyperoxie) übt Stress auf die Mitochondrien aus, der zum Absterben stark geschädigter Mitochondrien führt. Weniger beschädigte Mitochondrien regenerieren und vermehren sich durch die IHHT. Darüber hinaus wird die Aufnahmekapaziät für Sauerstoff in die Zelle verbessert, wodurch die Zellenergie weiter ansteigt.

Idealerweise wird die IHHT durch sportliche Aktivitäten ergänzt. Im Vergleich zu Sport hat die IHHT aber sogar einige Vorteile:

In der Zelle sinkt der Sauerstoffgehalt durch die IHHT deutlich stärker ab, dadurch regenerieren die Mitochondrien wesentlich stärker.

Im Gegensatz zum Sport übersäuert der Körper nicht (keine Laktatbildung), im Gegenteil: durch die 2. Phase der IHHT, in der höhere Sauerstoffkonzentrationen eingeatmet werden (Hyperoxie) werden in der extrazellulären Matrix H+ – Ionen durch den Sauerstoff zu Wasser (H2O) gebunden. Die Konzentration an H+ – Ionen entspricht dem Säuregrad, es findet durch die IHHT also eine sehr effektive Entsäuerung statt, was viele chronische Erkrankungen sehr günstig beeinflusst.

Die IHHT ist nicht anstrengend, sie kann auch durchgeführt werden, wenn Sport nicht möglich ist (z. B. bei Erschöpfung oder bei Schmerzen).

Oxyvenierung – Intravenöse Sauerstofftherapie

Durch kontrollierte Gabe von Sauerstoff in eine Vene wird im Körper Prostazyklin gebildet, das auf den Körper viele, äußerst positive Wirkungen hat. Hervorzuheben sind die Verbesserung der Durchblutung, die Entzündungshemmung, die Stimulation des Immunsystems und die Verbesserung des Stoffwechsels.

Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie:

Durchblutungsfördernd durch Gefäßerweiterung:
z. B. nach Herzinfarkt, nach Schlaganfall, bei Tinnitus, Schwindel, Gedächtnisstörungen, Hörsturz, trockene Maculadegeneration etc.

Entzündungshemmend, senkt nachweislich TNF-alpha und die Leukotriensynthese, beides zentrale Promotoren der Entzündungskaskade: z.B. bei rheumatoider Arthritis, bei entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, M. Crohn).

Hemmt das Krebszellwachstum und die Metastasenbildung.

Wirkt anti-allergisch durch die Stabilisierung der Mastzellen.

Lindert Ekzeme und Psoriasis.

Stimuliert das Immunsystem.

Regt den Stoffwechsel an.

Senkt das Thromboserisiko.

Fördert die Wundheilung.

Wirkt abschwellend bei Ödemen.

Schützt die Zellen vor Oxidation.

Fördert die Nierenleistung.

Normalisiert den Blutdruck,
sowohl bei Hypertonie als auch bei Hypotonie.

Verbessert die Schlafqualität.

Steigert Leistungsfähigkeit.

Ozon-Sauerstofftherapie

Die Kombination aus Sauerstoff (O2) und dem besonders energiereichen Ozon (O3) hat eine hemmende Wirkung auf Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) und ist entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Die Ozon-Sauerstofftherapie kann systemisch als „große Eigenbluttherapie“ oder als Begasung auf Wunden oder in den Darm angewandt werden.

Ozon-Sauerstoff wird in der Medizin seit über 150 Jahren angewendet.

Ozon kann neben der toxischen Wirkung z. B. auf Viren und Bakterien die Funktion der roten Blutkörperchen verbessern:

Zum einen wird deren Flexibilität und Verformbarkeit durch die Ozon-Sauerstofftherapie gefördert, was zu einer Verbesserung der Durchblutung gerade in schlecht durchblutetem Gewebe führt. Zum anderen können die roten Blutkörperchen Sauerstoff leichter ins Gewebe abgeben. Darüber hinaus regt Ozon auch die zum Immunsystem gehörenden weißen Blutkörperchen an, wodurch die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden.

Die Ozon-Sauerstofftherapie ist eine milde Reiztherapie mit einer leichten oxidativen Wirkung. Dadurch werden die antioxidativen Kapazitäten, die für die Integrität und Regeneration gesunder Zellen sehr wichtig sind, verbessert. Deswegen führen wir zum Beispiel eine Serie Ozon-Sauerstofftherapien vor Chemotherapie oder Bestrahlung (starke oxidative also zellabtötende Therapien) ein, um gesunde Zellen zu schützen und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Die Ozon-Sauerstofftherapie setzten wir in Form der großen Eigenbluttherapie wie folgt ein:

begleitend in der Krebstherapie

zur Revitalisierung bei Erschöpfungszuständen

zur Behandlung bei Durchblutungsstörungen:
z.B. bei pAVK, Makuladegeneration, Diabetes mellitus,
nachlassende Gedächtnisleistung, Potenzstörung

bei chronischen Infektionen
(z.B. chronische Borreliose, EBV-Infektion)

als Anti-Aging zur Prävention als „Sauerstoff-Kur“

Bei der großen Eigenbluttherapie werden ca. 200 ml Blut aus der Vene in eine Vakuumflasche entnommen, mit dem Ozon-Sauerstoffgemisch versetzt und anschließend reinfundiert.

Das Ozon-Sauerstoff-Gemisch kann auch in den Darm insuffliert werden. Es wird dabei auch systemisch aufgenommen und hat so eine ähnliche Wirkung wie die große Eigenbluttherapie. Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen hat diese Therapie gute Effekte.

Adresse

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PRAXISKLINIK DR. GASSMANN
Parkweg 2  •  79244 Münstertal

– bei Freiburg im Breisgau –

Sprechzeiten

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Mo + Mi  8.30-18.00 Uhr
Di + Do + Fr   8.30-15.00 Uhr

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Kontakt

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