Chelat-Therapie

bei Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind die häufigste Todesursache. Sie sind für ungefähr 50% aller Todesfälle verantwortlich.

Die Ursache ist eine zunehmende Verhärtung und Verengung von Blutgefäßen (Arteriosklerose). Neben Risikofaktoren wie Diabetes mellitus und Rauchen entsteht die Arteriosklerose durch eine Entzündung der Gefäßwand. Diese Entzündung wird maßgeblich durch die Bildung freier Radikale durch Schwermetalle hervorgerufen.

Hier setzt die Chelattherapie durch Bindung von Schwermetallen sowie von Eisen, Kupfer und Kalzium aus den arteriosklerotisch veränderten Gefäßen an. Dadurch nimmt die Elastizität der Gefäße zu, der Blutdruck sinkt, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist nachweislich geringer.

Arteriosklerose ist mit ihren oft lebensbedrohlichen Folgen auch heute noch eines der größten Probleme der Medizin.

Sie entsteht durch entzündliche Veränderungen zunächst der innersten Zellschicht von Arterien (Intima). In fortgeschrittenen Stadien sind auch tiefere Zellschichten betroffen. Ursache ist die Bildung von freien Radikalen durch Metalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium, Eisen, Kupfer etc.. Erst bei fortgeschrittener Schädigung wird Calcium eingelagert und führt zu einer Verkalkung der Gefäßwände.

Die Hauptwirkung der Chelat-Therapie ist die Entfernung o.g. Metalle aus dem Gefäßsystem.

Durch die Chelat-Therapie wird die Entzündung in den Gefäßen reduziert, der Durchmesser der Gefäße nimmt wieder zu, die Gefäßwand kann sich regenerieren, der Blutdruck sinkt. Des Weiteren kann die Chelatinfusion Calcium aus den arterosklerotischen Plaques herauslösen. Dadurch lassen sich viele mit Durchbluntungsstörungen verbundenen Symptome sehr gut behandeln: Angina pectoris (Brustenge), Atemnot beim Bergangehen, Schwindel, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Beinschmerzen beim Gehen („Schaufensterkrankheit“), Bluthochdruck etc.

2012 wurde eine großangelegte Studie (TACT Studie, 30 Millionen USD) in den USA veröffentlicht, die zeigen konnte, dass über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren mit insgesamt 55.000 Infusionen bei sehr guter Verträglichkeit (Nebenwirkungsrate nicht größer als bei einer Placebo-Behandlung) durch die Chelat-Therapie das Vorkommen von Herzinfarkten und Schlaganfällen signifikant gesenkt werden konnte.

Natürlich ersetzt die Chelat-Therapie nicht die segensreichen Errungenschaften der Kardiologie im Notfall wie eine Stentimplantation oder eine Bypassoperation. Bei rechtzeitiger Anwendung der Chelat-Therapie kann aber die Anzahl solcher Eingriffe reduziert werden. Auch das Risiko für das Wiederauftreten eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls sinkt dadurch signifikant (s.o.).

Die Chelat-Therapie mit Mg-Na-EDTA ist nicht mit der reinen Schwermetallausleitung mit Ca-Na- EDTA über 30 Minuten zu verwechseln. Die Chelat-Therapie wird über 3 Stunden in Verbindung mit Vitamin C, Procain und B-Vitaminen infundiert. Die lange Infusionszeit ist Voraussetzung für die „reinigende“ Wirkung auf die Gefäßwände. Die Verträglichkeit der Infusion ist sehr gut.

 

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